Inbetriebnahmehandbuch
Betriebsablauf zum Verbinden des Controllers, Zuordnen zu einer Anlage und Prüfen der angewendeten I/O-Konfiguration. Elektroinstallation und Verdrahtung müssen bereits abgeschlossen und geprüft sein.
Vor der Netzwerkeinrichtung oder Gerätezuordnung die folgenden Kontrollen durchführen.
- 1Produktmodell, Hardware-Revision, Stromversorgung, Klemmenkennzeichnung und Schutzeinrichtungen prüfen.
- 2Ein 2,4-GHz-WLAN und dessen Zugangsdaten bereithalten; für WPS ausschliesslich das für switchButler IoT vorbereitete Netz verwenden.
- 3Ein autorisiertes Control-Room-Konto erstellen oder verwenden und die Anlage vorbereiten, der der Controller zugeordnet wird.
Beim ersten Start führt das Display durch Sprachauswahl, Netzwerkmethode, Verbindungsstatus und Gerätezuordnung.
Sprache
Sprache der lokalen Oberfläche auswählen.
WLAN-Einrichtung
Bluetooth oder WPS auswählen.
Verbindung
Abschluss des ausgewählten Netzwerkverfahrens abwarten.
Gerät zuordnen
QR-Code oder angezeigte Identifikationsdaten im Control Room verwenden.
Die vom ausgewählten Modell bereitgestellte Inbetriebnahmemethode wählen. Netzwerkzugangsdaten werden nur über die geführte Oberfläche eingegeben; interne Kommunikationsparameter sind nicht erforderlich.
- 1Am SBIOT360 die Sprache auf dem Display auswählen und Bluetooth als WLAN-Einrichtungsmethode wählen.
- 2Im Control Room anmelden, die Zielanlage öffnen und Gerät hinzufügen starten.
- 3Bluetooth wählen, den Browserzugriff erlauben und den in der Nähe angezeigten switchButler-Controller auswählen.
- 4Das 2,4-GHz-WLAN auswählen, Passwort eingeben und bestätigen. Das Telefon in der Nähe halten, bis das Display die Verbindung bestätigt.
- 1Am SBIOT360 WPS auf dem Display auswählen. Der Verbindungsversuch startet automatisch beim Öffnen der WPS-Seite.
- 2WPS am vorbereiteten Access Point innerhalb des zulässigen Zeitfensters starten und die Verbindungsbestätigung am Controller abwarten.
- 3Bei einem Fehlschlag Wiederholen am Controller wählen und WPS am Access Point erneut starten.
- 4Im Control Room erst fortfahren, wenn der Controller die bereite Netzwerkverbindung anzeigt.
Der Controller gehört zu einer Anlage und zu den berechtigten Benutzern dieser Anlage. Ein Kundendatensatz ist nicht der Eigentümer des Geräts.
- 1Im Control Room registrieren oder anmelden und die Anlage erstellen, falls sie noch nicht existiert.
- 2Die Anlage öffnen, Gerät hinzufügen wählen und je nach angezeigten Gerätedaten Bluetooth, QR-Code oder manuelle Eingabe verwenden.
- 3Die Zuordnung bestätigen und anschliessend einen eindeutigen Gerätenamen sowie den physischen Standort angeben.
- 4Vor der I/O-Konfiguration prüfen, dass der Controller in der Anlage als online erscheint.
Die Feldverdrahtung bestimmt das elektrische Signal; die Plattformkonfiguration legt fest, wie jeder Kanal interpretiert wird und welche Betriebsaktion oder welches Ereignis daraus folgt.
- 1Jedes Relais und jeden Eingang nach angeschlossenem Stromkreis und physischem Standort benennen.
- 2Für jeden Eingang aktiviert oder deaktiviert und den richtigen Modus wählen: Kontakt gegen Common geschlossen, Kontakt offen, Spannung vorhanden oder Spannung nicht vorhanden.
- 3Alarm- und Rückstellverzögerung so einstellen, dass Kontaktprellen oder kurze Übergänge gefiltert werden, ohne relevante Zustände zu verbergen.
- 4Erforderliche Ereignisregeln, Empfänger und autorisierte Aktionen anlegen; die Konfiguration ersetzt keine elektrischen oder funktionalen Schutzeinrichtungen.
- 5Konfiguration anwenden und vor dem Kanaltest warten, bis das Gerät die aktualisierte Revision meldet.
Die vollständige Anlage vor der Übergabe unter kontrollierten Bedingungen prüfen.
- 1Jeden Eingang betätigen und Normal-, Alarm- und Rückstellzustand im Control Room prüfen.
- 2Jedes Relais erst nach Prüfung der angeschlossenen Last und des geforderten Zustands bei abgefallenem Relais testen.
- 3Soweit anwendbar, das Verhalten bei Sensorverlust, vorübergehendem Netzausfall, Spannungsunterbruch und Controller-Neustart prüfen.
- 4Endkonfiguration, Installationsort und berechtigte Benutzer dokumentieren und nur die für den Betreiber vorgesehenen Funktionen übergeben.